John Appleseed, den 22.05.2018 (Letztes Update: 22.05.2018)

Wie ich superschnell Videos am Mac konvertiere

Jeder der im Bereich Medien arbeitet weiß, dass insbesondere ältere Kunden eher untypische Formate über E-Mail versenden. Ab und an kommt es sogar vor, dass der Rechner diesen Dateityp nicht unterstützt. Den Kunden nach einem anderen Format zu fragen und ihm das gegebenenfalls sogar noch erklären, kann man im Prinzip vergessen – es geht zu viel Zeit verloren. In diesem Artikel erkläre ich, wie ich Videos an meinem Mac konvertiere und auch komprimiere.

Komprimieren ohne Qualitätsverlust – Wo befindet sich die goldene Mitte?

Das optimale Verhältnis zwischen Qualität und Dateigröße zu finden ist gar nicht so einfach. Einerseits ist es schon wichtig, die Dateigröße zu reduzieren, damit verkürzt man zum Beispiel den Upload auf YouTube. Außerdem ist es ideal um das Video jemanden zuzuschicken.
Reduziert man die Dateigröße aber zu gewaltig, passiert es schnell, dass das Video einen üblen Qualitätsverlust erleidet. Das einst schöne Medienprojekt entwickelt sich damit schnell zu einem Desaster. Darum verwende ich den Video Converter von Movavi, hierbei handelt es sich um eine kostenlose Software, weitere Informationen gibt es auf der Seite des Herstellers.
Mit dieser Software hat man die optimale Hilfe um die „goldene Mitte“ zu finden. Man wählt dies in den Einstellungen aus – der intelligente Assistent übernimmt den Rest. In der Regel ist das Ergebnis perfekt, sofern man aber individuell etwas anpassen möchte, kann man das aber auch tun.

Konverter: Worauf kommt es an?

Wichtig ist, dass man Online-Dienste direkt vergisst. Man ladet hierbei die Datei hoch und das Online-Tool übernimmt den Rest. Das große Problem ist, dass die Datei damit nicht mehr bei euch bleibt sondern dieser Dienst dieses Video gegebenenfalls auch hat und auswerten kann. Zudem ist die Qualität alles andere als optimal – hier und da mal für ein Schulprojekt ist es in Ordnung, wer mehr möchte, sollte lokal mit einer Software nachhelfen.
In unserer schnelllebigen Welt ist es außerdem wichtig, dass die Konvertierung schnellstmöglich von statten geht. Hierfür wurde ich fündig mit der Software von Movavi. Dabei ist es mir auch möglich, das Video auf H.265 zu konvertieren, das kann nicht jedes Programm. Zudem gibt es Voreinstellungen für über 200 Geräte – das spart Zeit.
Außerdem sollte man darauf achten, dass der Konverter ausreichend Formate unterstützt. Wer etwas mehr haben möchte, sollte nach Pro-Varianten suchen. Es besteht die Möglichkeit gegen einen kleinen Aufpreis Videos zu trimmen, drehen, zuschneiden, die Qualität zu verbessern, automatisch zu Konvertieren und mehrere Dateien blitzschnell zusammenzufügen – selbstverständlich ohne Qualitätsverlust.

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