, den 28.11.2019 (Letztes Update: 28.11.2019)

Bitcoin kaufen – so geht’s

Bitcoin
Bitcoin, Bild: CC0

Der Bitcoin mag zwar eine digitale Währung sein, wird aber auch gerne als Spekulationsobjekt gesehen. Denn die Entwicklungen, die in den letzten Jahren beobachtet werden konnten, haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass man sehr wohl hohe Gewinne hätte verbuchen können. Jedoch nur dann, wenn man auch zu dem richtigen Zeitpunkt eingestiegen wäre.

Der Kryptomarkt ist ausgesprochen volatil. Wer in den Bitcoin investiert, der geht ein extrem hohes Risiko ein. Denn neben der Möglichkeit, richtig attraktive Gewinne zu verbuchen, besteht natürlich auch die Gefahr, einen Teil seines Geldes zu verlieren.

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem Bitcoin um digitales Geld handelt, stellen sich viele Interessenten die Frage, wie man überhaupt Bitcoins kaufen kann. 

Der Bitcoin-Marktplatz

Möchte man sein Geld in den Bitcoin investieren, so kann man Coins über einen Bitcoin-Marktplatz kaufen. Der in Deutschland bekannteste Marktplatz ist bitcoin.de. Hinter der Plattform befindet sich die Bitcoin Group SE. Die Besitzer handeln über bitcoin.de direkt miteinander – das heißt, der Preis bildet sich durch Angebot wie Nachfrage. 

Der angemeldete Nutzer stellt ein Angebot zum Kauf wie auch Verkauf online und wartet, ob darauf reagiert wird. Findet sich ein anderer auf der Plattform registrierte Nutzer, der das Angebot wahrnimmt, so ist das Geschäft erst dann abgeschlossen, wenn die vereinbarte Summe auf dem Konto des Verkäufers verbucht wurde. 

Zu beachten ist, dass hier natürlich Gebühren anfallen können. Die Gebühren hängen von der jeweiligen Plattform ab. Um also keine böse Überraschung zu erleben, sollte man sich im Vorfeld mit den Konditionen des Marktplatzes auseinandersetzen. 

Die Bitcoin-Börsen

Neben den Marktplätzen gibt es auch sogenannte Börsen, damit man „echte“ Coins kaufen kann. Hier gehören CEX.IO, Bitstamp, Kraken, Bitfinex oder auch Paymium zu den bekanntesten Anbietern. 

Hier muss aber erwähnt werden, dass es doch sehr starke Kursunterschiede geben kann. Man sollte sich also im Vorfeld informieren, welche Börse den besten Bitcoin-Kurs zur Verfügung stellt. 

Auch hier sind natürlich mögliche Gebühren zu berücksichtigen, die beim Erwerb wie auch in weiterer Folge beim Verkauf anfallen können. Aufgrund der Tatsache, dass es einige Börsen gibt, sollte man im Vorfeld einen Vergleich anstellen, damit in Erfahrung gebracht werden kann, wer die besten Konditionen hat. 

Der CFD-Handel

CFD-Handel
CFD-Handel, Bild: CC0

Wer „echte“ Coins besitzt, der kann diese natürlich auch im Zuge des Bezahlvorganges, sofern die Kryptowährung von Seiten des Verkäufers akzeptiert wird, verwenden. Anders hingegen, wenn es nur um die Wertentwicklung geht – so kann man beispielsweise über bestimmte CFD-Broker auch auf die Kursentwicklung des Bitcoin setzen. 

Der Vorteil, so auch, wenn man sich über Bitcoin Trader mit der Entwicklung der Kryptowährung befasst? Man partizipiert ausschließlich an der Entwicklung des Kurses – somit kann man auch auf einen Kurseinbruch wetten. Gibt es also Anzeichen, dass der Bitcoin an Boden verliert, so kann sehr wohl auch darauf gesetzt werden, dass es zu einem Kursverlust kommt.

Der CFD-Handel mag jedoch nicht ungefährlich sein – vor allem auch deshalb nicht, weil der Kryptomarkt sehr volatil ist. Der Bitcoin kann innerhalb von Stunden um 400 US Dollar steigen, jedoch auch innerhalb eines Tages um 800 US Dollar abstürzen. Interessiert man sich für den CFD-Handel, so sollte man unbedingt mit risikoreduzierenden Instrumenten arbeiten – beispielsweise mit Take Profit oder auch Stop Loss.

Risiko darf keinesfalls unterschätzt werden

Möchte man mit dem Bitcoin handeln, so geht es in erster Linie um die Reduzierung des nicht zu unterschätzenden Risikos. Denn auch wenn hohe Gewinne möglich sind, so darf man auf keinen Fall außer Acht lassen, dass es immer in die für den Trader nicht gewünschte Richtung gehen kann. Der Blick in die Vergangenheit zeigt nämlich ganz klar, dass Abstürze immer möglich sind. Lag der Bitcoin etwa noch Ende Juni bei knapp 14.000 US Dollar, so rutschte die Kryptowährung danach in eine Abwärtsspirale – Ende November lag der Preis sogar für kurze Zeit unter 7.000 US Dollar.

Auch wenn es durchaus interessante wie vielversprechende Prognosen gibt, so ist doch Vorsicht geboten. Unvorhersehbare Ereignisse können immer wieder für kleinere (oder auch stärkere) Beben sorgen.

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